Glaubt Ihr wirklich, das glitzernde Einhorn, der Traum aller Kinder, sei nicht zu toppen? In dem Fall schaut Euch doch einmal die putzigen Lamas an, die nach und nach unsere Wohn- und Lebenswelten erobern. Wir finden: Lamas sind einer der schönsten Trends seit es Tiere gibt!

Lamas – trendy und niedlich

Die neuesten Trends ohne Tiere? Kaum vorstellbar. Derzeit reiht sich das niedliche, super-kuschelige Lama in die Reihe der beliebtesten Tiere ein – direkt neben Flamingo, Faultier, Panda, Giraffe und – ja, immer noch – Einhorn.

Schon im letzten Jahr entdeckte man erste Lamas auf Deko – Artikeln wie Kissen, Decken, Tassen, Taschen oder Kinderzimmer-Tapeten, doch erst jetzt nehmen die flauschigen Zuckerschnuten aus den Anden so richtig an Fahrt auf. Es gibt inzwischen sogar so etwas wie eine Lama-Wohnkultur. Die Zahl der Suchanfragen in Google, Instagram oder Pinterest zum Thema Lama spricht da ganz für sich. Schon jetzt vermuten viele, das Lama könne dem schrulligen Einhorn auch langfristig den Rang als beliebtestes Tier ablaufen! 

Einhorn adé?

Tja, wie es aussieht, sind Einhörner zwar immer noch beliebt, doch scheint die Anziehungskraft dieser magischen Geschöpfe tatsächlich an Kraft zu verlieren. Die Frankfurter Konsumgütermesse pfeift es von den Dächern, dass sich das Lama und sein Verwandter, das Alpaka, demnächst überall tummeln werden, sei es als Mode-Accessoire oder im Deko-Bereich.

Schau mir in die Augen Kleines

Jetzt mal ehrlich? Wer kann sich dem Charme der dunklen, tiefgründigen, neugierigen und lieben Lama – Knopfaugen schon entziehen? Diese erfüllen voll und ganz das Kindchen-Schema, so dass es jedem, der ein Lama sieht, ganz warm uns Herz wird.

Die wundervolle Ausstrahlung dieser wunderschönen Kamelart verzaubert wahrlich nicht nur Kinder. Mit seiner Liebenswürdigkeit, Freundlichkeit und Gelassenheit gibt es uns ein Gefühl der Geborgenheit. In unruhigen Zeiten sind das Eigenschaften, die Halt und Trost versprechen.

Das Lama ist – finden wir – aus einem ganz anderen Holz geschnitzt als das Einhorn und trotz seiner sanften, lustigen Art hart im Nehmen. Es ist kein Fantasiewesen wie das magische Einhorn, sondern aus Fleisch und Blut und sehr bodenständig. Die ursprüngliche Heimat der drolligen Tiere sind die Anden, in denen bekanntermaßen ein raues Klima herrscht. Das Fell des Lamas ist jedoch so dicht, warm und weich, dass Kälte ihm nichts anhaben kann. Stand das Einhorn noch für die Hoffnung, verkörpert das Lama Stärke, Widerstandskraft und Robustheit – also Eigenschaften, die auch dem Menschen helfen, die Härten des Lebens zu meistern.

Mit Lamas schmückt sich jeder gern

Wer einmal in der Nähe eines Lamas war, möchte es immer wieder sein. Deshalb gewinnen die Tiere allmählich Star-Charakter. Sich beispielsweise als Hochzeitspaar gemeinsam mit Lamas ablichten zu lassen, kommt immer mehr in Mode. Das Lama ist fotogen, scheint Spaß an den Foto-Shootings zu haben und stiehlt den Brautleuten nicht selten die Show. Hierzulande müssen diese für ein Foto mit Lama noch nicht einmal nach Peru, denn überall in Deutschland und Europa gibt es inzwischen Lama-Gehege enthusiastischer Lama-Fans – Streichelzoos ganz anderer Art.

Lama Geschenke

Lamas verbreiten Frische, Heiterkeit und gute Laune. Deshalb zeigen wir Euch an dieser Stelle ein paar schöne, kleine Geschenkideen rund ums Lama:

Lama Sparschwein

Die wundervolle Alternative zum Sparschwein.

Lama Kissen

Dieses Lama kann auch Einhorn!

Deko Lama

Flauschiges Deko-Lama im Ethno-Stil. Fast 50 cm hoch!

Lama Tassen

No Probllama … Gönn Dir einen schönen Kaffee!

Tischset Lama

Mit den Lama – Tischsets kann lahme Stimmung am Morgen erst gar nicht aufkommen!

Lama Hausschuhe aus Plüsch

Cuteness Overload mit flauschigen Lama-Hausschuhen für Groß und Klein!

Körnerkissen Alapaka / Lama

Ein wunderbares Wärmkissen für Kinder in Form eines flauschigen Lamas. Zum Anbeißen süß!

LED Nachtlicht Alpaka / Lama

Dieses Alpaka / Lama Nachtlicht begleitet Ihr Kind in einen sanften, ruhigen Schlaf. Mit Timer und Farbwechsel!

Salz- und Pfefferstreuer Lama / Pinata

Der fröhliche Hingucker für den Frühstückstisch. Schönes Geschenk für Ethno-Fans.

Die erstaunlichsten Fakten über das Lama

  • Der südamerikanische Lama ist mit dem Kamel verwandt, obwohl es keinen Buckel hat.

  • Die domestizierten Verwandten des Lamas sind die Alpakas und die wilden Verwandten die Guanacos und Vicuñas.
    Ursprünglich lebten Lamas waren in Nordamerika. Von den nordamerikanischen Ebenen wanderten sie vor gut 3 Mio. Jahren nach Südamerika aus. Am Ende der letzten Eiszeit starben die Lamas in Nordamerika vollständig aus.

  • Lamas wurden vor 4000 bis 5000 Jahren von den Inkas domestiziert.

  • Domestiziert leben Lamas heute wieder in ganz Amerika, Europa und Australien.

  • Lamas leben vorzugsweise in bergigen Regionen oder im kargen Grasland.

  • Lamas können 15 bis 25 Jahre, vereinzelt auch 30 Jahre und mehr alt werden.

  • Die Gesamthöhe eines erwachsenen Tieres beträgt 1,7 bis 1,8 Meter.

  • Das Gesamtgewicht eines erwachsenen Tieres liegt zwischen 120 und 200 Kilogramm

  • Lamas haben ein Fell aus dichter Wolle. Es kann schwarz, grau, weiß oder braun sein und kommt in vielen Zeichnungen daher. Das Fell kann kurz oder mittellang sein.

  • Die Füße der Lamas bestehen aus einem lederartigen Polster und zwei Zehen mit Zehennägeln. Sie sehen aus wie Hufe, sind aber keine. Lamas sind schwere Tiere, aber mit ihren weich gepolsterten Füßen beschädigen sie den Boden weniger als ein Wanderer.

  • Das Lama hat ein längliches Gesicht, rund dunkle Augen, große Nasenlöcher und lange Ohren , die leicht nach innen gekrümmt sind. Durch das Fell kann das Gesicht aber auch sehr rundlich wirken.

  • Lamas können hervorragend riechen, sehen und hören.

  • Lamas erreichen beim Laufen bis zu 56 Stundenkilometer.

  • Die Tiere sind sehr gutmütig, sanft und schüchtern, aber trotzdem sehr neugierig.

  • Sie sind intelligent and können leicht auf einfache Aufgaben abgerichtet werden.

  • Das Lama ist das peruanische Nationalsymbol und ziert dort Briefmarken und Münzen

  • Wenn Lamas wütend sind oder Dominanz beweisen wollen, spucken sie mitunter. Eine sehr effektive, gewaltfreie, schmerzlose, wann auch unangenehme Art, sich zu wehren

  • Ein Lama-Junges wird Cria genannt.

  • Die meisten Lama-Geburten finden zwischen a Uhr morgens und 12 Uhr mittags statt, also zur wärmsten und hellsten Zeit, was die Überlebensrate der Jungtiere angesichts der nächtlichen Kälte in den Anden steigert.

  • Die größten Feinde der Lamas sind Berglöwen und wilde Hunde. Bei Angriffen stoßen die männlichen Lamas Warnlaute aus, so dass der Rest der Herde davonlaufen kann.

  • Lama sind Herdentiere, sozial, sehr gesellig und pflegen sich gegenseitig.

  • Wenn Lamastuten gebären, bilden andere Lamastuten einen schützenden Kreis um sie, um sie und das Junge vor Gefahren und Raubtieren zu schützen.

  • Lama-Junge können bereits eine Stunde nach der Geburt gehen und saugen.  

  • Lamas kommunizieren nicht nur durch verschiedene Laute wie schrille Alarmrufe oder Summen, sondern auch über die Ohr-, Schwanz- und Körperstellung.

  • Lamas mögen es kühl, deshalb zieht es sie im Sommer höher in die Berge, im Winter wieder Richtung Tal. Lamas könnte dank ihres dichten Fells sehr niedrige Temperaturen vertragen und können in den unwirtlichsten Gegenden überleben.

  • Llamas sind Pflanzenfresser und fressen Grass, Heu, Körner, Rinde und Zweige. Und: Sie mögen die gleichen Leckereien wie Pferde: Äpfel und Karotten.

  • Lamas sind mehr als nur Transporttiere. Aus ihren Häuten wird Leder hergestellt, ihre Wolle wird zu Textilien, Teppichen und Seilen verarbeitet. Ihr Dung dient als Dünger und Heizmaterial. Sie könnten dazu beigetragen haben, dass die Inka in den Anden Mais anbauen und überleben konnten.

  • In vielen Kulturen verkörpert das Lama als Tiertotem für Kraft, Ausdauer und Verantwortung.

Woher kommt die Bezeichnung Lama?

Der Legende nach haben die Spanier, die noch nie zuvor Lamas gesehen hatten, ständig gefragt, wie die Tiere denn hießen („Cómo se llama?“). Daraus sollen die Inkas geschlossen haben, dass das Tier in der spanischen Sprache Lama hießt. So nett das klingt: In Wirklichkeit kommt das Wort Lama genau wie die Bezeichnungen Puma oder Kondor aus der Sprache der Inkas – Quechua.

Wie findet Ihr Lamas? Habt Ihr schon einmal etwas Schönes mit einem Lama erlebt? Dann schreibt uns doch einmal kurz einen Kommentar!